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05.11.2012
JU Frankfurt Nord besucht den Rheingau
Kloster Eberbach und Weingut runden den Ausflug ab
Am vergangenen Wochenende unternahm die Junge Union (JU) Frankfurt Nord einen Tagesausflug in den Rheingau. Angesichts des Wintereinbruchs wurde der Ausflug zu einer wahren Herausforderung, die vom Politiknachwuchs der CDU allerdings mit Bravour gemeistert wurde. Die widrigen Wetterverhältnisse hielten die JU´ler nicht von ihrem Vorhaben ab, Kloster Eberbach zu besichtigen und dort an einer Führung teilzunehmen. Die Führung sorgte für jede Menge Kurzweil und viele neue Erkenntnisse und stellte die Witterung in den Hintergrund. Waren doch zu Zeiten, als das Kloster noch bewohnt war, die Mönche ebenfalls der Witterung ausgeliefert, da es keinerlei Isolierung, Heizungssysteme oder dergleichen gegeben hatte. 

Unter welchen Bedingungen die Mönche dort verweilten, beeindruckte die Teilnehmer, denn weder Privatsphäre noch individuelle Freizeitgestaltung gab es hinter den Klostermauern; dafür aber Gemeinschaftsunterkunft, Gebetsraum, Kirche und Speisesaal. Die trotzdem vorherrschende Zufriedenheit und der Rege Zulauf der männlichen Bevölkerung am Klosterleben beweisen, dass in der damaligen Zeit das Miteinander über allem stand.

„Wir hatten viele Interessenten für den Besuch, das freut uns“, so die Vorsitzende der JU Nord, Sara Steinhardt. Hinzu kam dabei wohl auch, dass sich die beeindruckende Kulisse von Kloster Eberbach herumgesprochen habe, denn für „Im Namen der Rose“ diente die Innenkulisse des Klosters als Drehort für den weltweit bekannten Film. Nach der informativen Führung folgte eine Begehung des Klostergartens, der Weinberge und der reizvollen Umgebung.

Im Anschluss ging es vom Kloster Eberbach weiter nach Eltville-Martinsthal. Dort stand zunächst eine Führung im Weingut Diefenhardt des Landtagsabgeordneten Seyffardt auf dem Programm, zu dem die Junge Union von ihrem Wahlkreisabgeordneten im Hessischen Landtag, Dr. Ralf-Norbert Bartelt, eingeladen wurde.
Man erfuhr Einiges über die Weinanbauregion Rheingau sowie die verschiedenen Weinsorten, die nicht zuletzt dadurch ihre Unterscheidung erhalten, dass sie auf unterschiedlichen Hängen und Böden angebaut werden. Die diesjährige Weinlese zähle zwar nicht zu den mengenmäßig Besten, aber wohl zu einem der qualitativ hochwertigsten Weinlesejahre. Vom Geschmack der ersten Gehrungsstufe konnte man sich vor Ort überzeugen, ferner auch von den Qualitätsweinen der vergangenen Jahre. Abgerundet wurde der Besuch des Weinkellers mit einem Spitzenweißwein aus dem Jahre 1989. „Alle Weine des Weingutes Diefenhardt sind vom Wein-Dachverband als Qualitätsweine ausgezeichnet und führen das Gütesiegel des Verbandes. Wir freuen uns daher sehr, bei einer so exklusiven Weinprobe teilnehmen zu können“, so Steinhardt. 
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