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14.09.2012
Beendet den Schlingerkurs vom Teilzeit-OB!
Harsche Kritik der JU Frankfurt Nord an OB Feldmann
Was die Junge Union Frankfurt Nord befürchtet und bereits mehrfach angemahnt hat, wird seitens des neuen Oberbürgermeisters Feldmann noch verschärft. „Seit Feldmann im Amt ist, hat er auf ganzer Linie enttäuscht“, so das Fazit der Vorsitzenden der JU Nord, Sara Steinhardt. Das Amt eines Oberbürgermeisters erfordere mehr wie das ‚sich wählen lassen’ und sich dann entspannt zurücklegen. In Zeiten wie diesen, wo es allerorts Probleme gebe, wo eine zum Wohle der Stadt Frankfurt erforderliche Führungsaufgabe mit klaren Positionen von Nöten sei, kann es aus Sicht der JU Nord nicht sein, dass Herr Feldmann einen ‚OB-Light’ mimt und keine klare Linie zu erkennen gibt. 
Man muss sich schon erstaunt fragen, was den Frankfurtern bei der Wahl dieses Oberbürgermeisters in den Sinn gekommen ist. Statt einer klaren Positionierung in Absprache mit seinen Dezernenten und den Stadtverordneten, macht Feldmann was er will und schlimmer noch, wann er will. Mindestens zwei Tage pro Woche bleibt er zu Hause, mimt quasi einen Teilzeit-OB. Für Frankfurt eine Katastrophe. Er äußert sich zu Themen, die bereits angegangen werden und versucht in Zick-Zack Manier, jedem alles Recht zumachen.
Dem Wohle der Stadt kann diese Arbeitsweise in keinster Weise dienen. Frankfurt wird zum Gespött der Republik und das mit Vorsatz des Stadtoberhauptes.
„Wenn ein Berufsfeuerwehrmann oder Polizeibeamter solch eine Arbeitsmoral an den Tag legen würde, wäre der Aufschrei riesig“, vergleicht Steinhardt. Die JU Nord möchte dabei nicht falsch verstanden werden: „Wir finden es ohne Frage löblich, dass sich Herr Feldmann um seine Tochter kümmert. Aber würden alle alleinerziehenden und berufstätigen Elternteile eine solche Passivität und Unflexibilität an den Tag legen, wären sie ihren Job wahrscheinlich schon längst los.“ Hinzu komme, dass der Posten des OBs von Frankfurt eben auch kein 0815-Job sei. Die JU Nord zweifelt daran, ob sich Feldmann vor Amtsantritt seiner Aufgaben überhaupt bewusst gewesen sei.
Die JU Frankfurt Nord fordert daher das Ende seines Dornröschenschlafes. Herr Feldmann solle endlich seine Konzepte und Pläne darlegen, sich zum Wohle der Stadt engagieren und das nicht in Teilzeit. Die Stellenbeschreibung des Oberbürgermeisters sei im Vorfeld klar skizziert gewesen und wie jedes andere Stadtoberhaupt, sei auch der Posten des OBs in Frankfurt ein Full-Time Job.
„Wenn Herrn Feldmann dieses Arbeitspensum missfallen sollte oder er seinen Aufgaben nicht gewachsen ist, dann sollte er sich sieben Tage die Woche Zeit für die Familie nehmen und von seinem Amt zurücktreten“, so Steinhardt abschließend. Frankfurt habe mehr Engagement verdient. 
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